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NEUES IM PORTFOLIO: „SYLVIA’S DIARY“

DIE IDEE

Mit Sylvia’s Diary eröffne ich ein neues Kapitel in meinem Portfolio – Erotik & Fetisch. Bis jetzt habe ich mich in den letzten Jahren, was die Kunst des Aktes angeht, nur auf Nudeart konzentriert. Nun möchte ich einen Schritt weiter und mich selbst etwas Neuem stellen. Wenn man das Wort „fetisch“ hört, assoziieren viele Menschen das meistens mit Sex. Jedoch glaube ich, dass es auch einen anderen Weg geben kann, damit umzugehen – einen künstlerischen, starken und unabhängigen Weg, der den Betrachter in den Bann einer Geschichte ziehen kann.
 
 

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WER IST SYLVIA?

Nun, Sylvia ist nicht nur mein 2. Vorname, sondern war auch der Name meiner geliebten Mutter. Sie war Lehrerin in Biologie, Mathe und anderen Fächern und war sehr offen, wenn es um meine Aufklärung ging. Früh hat sie mir erklärt, wie das alles funktioniert, so ganz ohne Wertung oder Scham. Ich möchte sie mit diesem Teil meines Portfolios ehren, in dem ich die natürliche Seite des Fetisch beleuchte. Fetisch muss nicht zwangsweise etwas mit Porno oder Sexualisierung zu tun haben, im Gegenteil. Man kann Kunst in allem finden.
 
 

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GESCHLECHTERROLLEN

2016 sind Geschlechterrollen immer noch ein großes Thema. Wenn man sich die Medien heutzutage ansieht, merkt man schnell, dass Männer und Frauen unter dem gewaltigen Druck stehen, perfekt und makellos zu erscheinen. Aber dem kann ich nicht zustimmen. Warum sollte man nicht so aussehen dürfen, wie der Mensch, der man nun einmal ist. Warum sollte man sich nicht so ausdrücken dürfen, wie man gern möchte. Du bist ein Mann und willst Heels und Makeup tragen? Go for it und fühl dich frei. Du bist eine Frau, die lieber Lederhosen und kurze Haare trägt? Super, steh dazu. Du bist ein Transgender und willst dich irgendwie ausdrücken oder verwirklichen? Nichts steht dir im Weg, vor allem nicht die Medien. Sich mit Fetisch zu befassen, hat mir schnell gezeigt, dass es keine Grenzen zwischen Geschlechtern gibt und das ist einfach wunderbar.
 
 

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SURREALISMUS UND FETISCH

Für mich war Fetisch immer eine Fantasie – bis jetzt. Die Fetisch-Szene war nie ein Teil meines Lebens, aber ich war schon immer fasziniert davon auf eine gewisse Art und Weise. Es ist irgendwie surreal bis zu einem bestimmten Grad, wenn man sich anschaut, wie die Menschen dabei mit Kostümen und Rollen spielen und jonglieren. Nicht nur die Situation an sich, sondern auch die Spannung und Lust erlauben es ihnen, die innigsten Seiten ihrer Persönlichkeit auszuleben, ihre Wünsche und Gedanken zu offenbaren und real werden zu lassen – genau wie Surrealismus das tut.
 
 

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WAS WIRD FOLGEN

Nachdem ich nun herausgefunden habe, was Fetisch für mich bedeutet und wie ich damit umgehen und arbeiten kann, habe ich mich dazu entschieden, diese Sparte in mein Portfolio aufzunehmen. Von nun an kann alles passieren, zum Beispiel ein zweites Buch oder ein Kalender, etc. Ich freue mich schon auf diese Herausforderung und hoffe, dass Ihnen das Ergebnis meiner Arbeit auch gefällt. Wenn Sie an einem Shooting interessiert sind, kontaktieren Sie mich einfach.
 
 

CREDITS

Danke an die Models Jurij, Coco, Sarah, Sarina & Elli und die Designer Alabama Blonde & Wonderland 13. Ihr seid alle großartige Menschen!

HIER GEHT’S ZU SYLVIA’S DIARY
Von | 2017-06-17T14:42:59+00:00 8 Februar, 2017|Akt/Erotik, Fotografie, Poster|

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